"Wir sind so gut anerkannt, weil wir von Anfang an klare Regeln haben: kein Kommerz, kein Kriegsspielzeug und 2/3 jedes Standes muss aus Kinderspielsachen bestehen. Bei uns ist klar: Uns geht es um die Kinder", sagt der aller erste Organisator, Ludger Moor, der auch heute noch bei jedem Trödelmarkt hilft.

Im Mai findet der 51. Kindertrödel statt und das Trödelteam um Brigitte Hausmann freut sich wieder auf viele Besucher.

Verschweigen darf man aber auch nicht, dass hinter der 5-stündigen Veranstaltung (jeweils von 8-13 Uhr) sehr viel Arbeit steckt. "Über 300 Bewerbungen für Stände, mehr als 30 Helfer, Aufbau am Freitag, Abbau am Samstag und wochenlange Vorbereitungen gehören zu jedem unserer Kindertrödel", erzählt Brigitte Hausmann.

Von der Atmosphäre ist auch HeessenSPD-Vorsitzender Justus Moor immer wieder begeistert: "Viele Kinder kommen hier zum ersten mal zum handeln. Sie verkaufen ihre alten Spielsachen um sich 3 Reihen weiter ein Neues zu kaufen. Hier geht es wirklich nur um Kinder und das merkt man auch."

Schon der spätere Bundespräsident Johannes Rau, damals noch NRW-Ministerpräsident besuchte den Trödel und kaufte sogar selber ein. Eins steht fest, der SPD-Kindertrödel ist ein fester Termin bei vielen Familien in Hamm und ein riesiges Event in Hamm.