Ob bei Brand, Personensuche, Wärmebild- oder Gefahrstoffmessung: Drohnen sind für Feuerwehren eine große Unterstützung im Einsatz. „Wir wollen die Hammer Feuerwehr bestmöglich ausstatten und einen höchstmöglichen Grad an Sicherheit für die Einsatzkräfte. Eine Feuerwehr-Drohne kann in allen möglichen Einsatzlagen schnelles und sicheres Eingreifen unterstützen“, erklärt SPD-Fraktionsvorsitzender Justus Moor den Antrag.




 

 

Auf Antrag der SPD-Fraktion wurde die Anschaffung der Drohne und deren Ausstattung  im Haupt- und Finanzausschuss beschlossen: 30.000 Euro stehen im Haushalt zur Verfügung! „Wir können mit dieser Investition das Leben der Feuerwehrleute nicht nur sicher machen, wir tragen auch dazu bei, dass die Einsatzleitung vor Ort - beispielsweise durch Liveübertragungen - schneller handeln kann“, bekräftigt Axel Püttner, stellvertretender Vorsitzender im Personal- und Feuerwehrausschuss, den Antrag seiner Fraktion. Bei Bränden in der Region, wie der GWA-Wiederaufbereitungsanlage in Bönen, haben sich Drohneneinsätze schon bewährt. Auch beim Dachstuhlbrand an der Goethestraße im Juli diesen Jahres hätte eine Drohne die Einsatzkräfte vor Ort unterstützen können.
Mit entsprechender Ausstattung sind diese unbemannten Flugkörper eine Hilfe bei der Einschätzung von Gefahrenlagen, von statischen Begebenheiten bei drohendem Einsturz oder von Luftwertdaten in Gefahrstoffeinsätzen. So sei eine Ausstattung mit Digitalkameras, Videokameras und Wärmebildkameras und speziellen Sensoren oder Gasmessgeräten sinnvoll. Mit einer solchen Drohne können besondere Informationen über die Lage gewonnen werden, auch wenn die Einsatzstelle für Einsatzkräfte nur schwierig oder gar nicht erreichbar ist.