Der Hammer Norden bekommt eine neue Kindertagesstätte: südöstlich des Bürgerparks Katzenkuhle und in unmittelbarer Nähe zur Johannesschule entsteht eine viergruppige Kita. 75 Kinder werden hier Platz finden, wenn die Kita fertiggestellt ist.

„Das ist für den Hammer Norden, in dem die Nachfrage nach Kita-Plätzen besonders hoch ist, eine gute Nachricht“, freut sich SPD-Fraktionsvorsitzender Damian Chatha. Der Rat hat in seiner Sitzung am 01.10.2018 den entsprechenden Aufstellungsbeschluss gefasst. Die Kita entsteht damit mitten im Quartier: auf der Fläche am Großen Sandweg befindet sich bisher eine Obstbaumwiese. Die Bäume sollen in den Neubau integriert bzw. auf dem Gelände des Stadtteilzentrums Hamm-Norden und entlang der Kohlenbahntrasse neu gepflanzt werden.

„Der Standort mitten im Norden eignet sich ideal“, so Chatha. „Unser Ziel ist es, dass jede Familie möglichst wohnortnah einen Kita-Platz findet.“ Die Nähe zur Johannesschule und dem Stadtteilzentrum Hamm-Norden vereinfache die Vernetzung im Stadtteil und biete Eltern kurze Wege.

Der SPD-Fraktionschef nimmt die Planungen der neuen Kita zum Anlass, ein Gesamtfazit über den bisherigen Kita-Ausbau im Stadtbezirk Bockum-Hövel zu ziehen. „Seit März 2017 haben wir den Bau von 215 neuen Kita-Plätzen im Stadtbezirk Bockum-Hövel beschlossen. Damit setzen wir alles daran, die Kita-Situation massiv auszubauen – sowohl im Bereich der Unter-Dreijährigen als auch der Über-Dreijährigen“, erläutert Chatha. Drei Gruppen für 65 Kinder sind an der Kita Strackstraße entstanden und je 75 Kita-Plätze in vier Gruppen entstehen an der Wellenbuschstraße sowie am Großen Sandweg. Zusätzlich haben sich die Sozialdemokraten für den Neubau der Kita St. Ida stark gemacht.

Damit die dringend notwendigen Kita-Plätze möglichst schnell fertig gestellt werden, erfolgt die Aufstellung des Bebauungsplans im beschleunigten Verfahren. Und auch für den Fall, dass die Kita eines Tages nicht mehr benötigt werde, werden bereits jetzt Planungen getroffen: der Neubau wird so gestaltet sein, dass langfristig auch eine Nutzung als Wohnraum denkbar sei.