„In den vergangenen drei Jahren ist es uns gelungen, in Hamm wichtige Weichen für eine lebendige City und lebenswerte Stadtbezirke zu stellen“, betonten Justus Moor, SPD Fraktionsvorsitzender, und Dr. Georg Scholz, Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr (ASEV), anlässlich ihrer positiven Halbzeitbilanz der aktuellen Ratsperiode.  

„Die Perspektive Innenstadt 2030, mit dem Versuch das Allee Center über die Ritterpassage enger mit der Fußgängerzone zu verbinden und das Projekt Hamm ans Wasser mit der Kanalkante und der Erschließung der Lippeaue, trägt eine sozialdemokratische Handschrift“, erläuterte Dr. Georg Scholz. Die nächsten Schritte werden der Umbau des Westentors und das neue Kanusportzentrum neben dem Hammonese Gymnasium sein. Durch eine direktere Verbindung der City zum Wasser erhoffen sich die Sozialdemokraten eine deutliche Belebung der Innenstadt. Gastronomie, Freizeit und Shopping werden zu einer Einheit und laden zum längeren Verweilen in Hamm ein. „Wir haben schon viel erreicht, doch wir wollen noch mehr. In der Innenstadt und in allen Bezirken“, betont Justus Moor.

Für die HammSPD ist die City die Visitenkarte der Stadt, aber das tägliche Leben spielt sich in den Stadtteilen und Wohnquartieren ab. Daher hat die Entwicklung in den Stadtbezirken eine gleichrangige Bedeutung. Dies beginnt im Stadtbezirk Mitte mit der Weststadt und der südlichen Innenstadt. Hier wird die Wilhelmsstraße durch das neue Stadtteilzentrum und die Taubenstraße durch modernes Wohnen nach dem Abriss der ehemaligen Heilig Geist Kirche ein neues Gesicht bekommen.

Die neuen Akzente setzen sich in allen Stadtbezirken fort. Die neue Mitte Werries in Verbindung mit dem Maxipark, das evangelische Pfarrheim in Rhynern, das CreativRevier Heinrich-Robert und der Rahmenplan Wiescherhöfen/Pelkum sowie die Neue Mitte Herringen sind hier nur einige Beispiele. Jenseits der Lippe soll der neue Rahmenplan Hövel den Stadtteil auf die Zeit nach der voraussichtlichen Schließung des St. Josef Krankenhaus durch den Betreiber vorbereiten und in Heessen steht die Erneuerung des Marktplatzes, die Renovierung des Amtshauses und der Sachsenhalle unmittelbar bevor.

Der Abriss der maroden Hochhäuser an der Ecke Heessener Straße/ Münsterstraße und die geplante neue Wohnbebauung setzt neue Zeichen im Hammer Norden. „Hier entsteht ein neues Eingangstor Richtung Innenstadt. Dieses Projekt wäre ohne die neue Stadtentwicklungsgesellschaft nicht finanzierbar gewesen. Sie ist gerade in einer Stadt wie Hamm mit angespannter Haushaltslage unverzichtbar“, stellt Dr. Scholz abschließend fest.

In der zweiten Hälfte der Ratsperiode stehen für die Hammer SPD - neben der Umsetzung der genannten Projekte – die Themen bezahlbarer Wohnraum für Alle, der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, die Stärkung des Radverkehrs und der E-Mobilität für eine Stadt der kurzen Wege im Mittelpunkt ihrer Politik im Bereich der Stadtentwicklung.