"Wir wollen keine gentechnisch veränderten Pflanzen weder auf dem Teller noch auf dem Acker“, sagt Bundestagsabgeordneter Michael Thews anlässlich eines Besuchs bei der Ölmühle Brökelmann. „Das sieht auch die große Mehrheit unser Mitbürgerinnen und Mitbürger so. Selbst die Mehrheit der Landwirte in Deutschland will keine Gen-Pflanzen auf ihren Feldern. Denn sie wissen, dass es sich nicht lohnt.“ Thews zeigte sich erfreut, dass es in seinem Wahlkreis ein so prominentes Beispiel eines Unternehmens gibt, das sich ebenfalls gegen die Gentechnik ausspricht.


Michael Thews zweifelt daran, dass wir die Gentechnik tatsächlich im Griff haben: „Wenn genveränderte Pflanzen einmal in der Umwelt freigesetzt werden, ist es praktisch unmöglich sie zurückzuholen. Und wir wissen noch nicht wirklich welche Langzeitwirkungen sie auf die Natur und die Gesundheit haben.“ Es könne sein, dass durch sie Nützlinge geschädigt werden, dass resistente Unkräuter entstehen, dass es zu ungewünschten Nebenwirkungen kommt und dass sie die Artenvielfalt gefährden, erklärt der heimische Abgeordnete, des sich deshalb konsequent dafür einsetzen will, dass unsere Landwirtschaft gentechnikfrei bleibt.


„Ich bin für eine gesetzliche Regelung mit der wir den Anbau von Gentechnik-Pflanzen in ganz Deutschland flächendeckend, einfach und unbürokratisch verbieten können.“