Foto (v.l.): Markus Schwipp (verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion), Michael Thews MbB, Monika Simshäuser (Bürgermeisterin und Mitglied des RVRs), Martin Tönnes (Planungsdezernent beim RVR), Manfred Lindemann (Bürgermeister).

Es regnete unaufhörlich und so wurde aus dem Plan einer gemeinsamen Radtour entlang des Hammer Streckenabschnitts der Radschnellweges (RS1) nichts. Kurzerhand erweiterte der Referent Martin Tönnes, Dezernent beim Regionalverband Ruhr (RVR),  seinen spannenden Vortrag.  Dabei  beleuchtete er sämtliche Aspekt des RS 1 und betonte besonders die durch die Radautobahn geschaffene klimafreundliche, schnelle, gesundheitsfördernde und kostengünstige Mobilität innerhalb des Ballungsraums Ruhrgebiet mit 5,1 Mio. Menschen und erläuterte insbesondere den Stand des Streckenabschnitts auf Hammer Stadtgebiet.

Bereits im Jahr 2015 hatte die SPD-Fraktion einen Antrag an die Verwaltung bezüglich der Anbindung des RS1 gestellt. Der seitens des RVR  geplante Endpunkt des RS1 an der Münsterstraße - mit Hinführung zum Hauptbahnhof - sollte nach Überzeugung der Sozialdemokraten um ca. 6 Kilometer bis zum Anschluss Werse-Radweg verlängert werden. Damit gäbe es eine Verbindungsachse zum regionalen Radwegenetz. Zudem wurde ein Konzept zur optimalen Anbindung der Stadtquartiere beauftragt.

Da dieser vom Rat beschlossene Antrag trotz weiterer Anfragen der SPD-Fraktion bislang nicht umgesetzt worden ist, werden die Bemühungen in der kommenden Ratsrunde initiativ wieder aufgenommen.  Ziel:  Die zügige Unterzeichnung eines Vertrages mit „Straßen NRW“!

Dabei sollten auch die Verhandlungen rund um das Brückenkonzept zur Kanalkante - und damit zur Anbindung der Innenstadt an die Lippeauen - vorangetrieben werden.



Spätestens 2020, wenn der hundertste Geburtstag des RVR -  welcher Projektträger ist – ansteht, sollte der RS1 von Duisburg bis Hamm auch auf Hammer Stadtgebiet mit allen notwendigen Anbindungen komplett realisiert sein.