„Die ersten zwei Millionen Euro aus dem Gesamtpaket sollen noch in diesem Jahr fließen und die Renaturierung der Lippe und der Aue kann starten“, freut sich SPD-Projektleiter Justus Moor über den heutigen Beschluss im Rat der Stadt Hamm. Damit werde im ersten Schritt die naturnahe Gestaltung des Bereiches zwischen Münsterstraße und Eisenbahnlinie, die Konzeptentwicklung und Umsetzung des Urban Gardenings, die Öffentlichkeitsarbeit rund um die archäologischen Erhebungen um Haus Nienbrügge als Schulprojekt sowie der zur Projektumsetzung notwendige Grunderwerb finanziert.

Mit der Ideensammlung im letzten Jahr, dem Konzept des Umweltamtes in Zusammenarbeit mit dem Lippeverband bis hin zum heutigen Beschluss - einschließlich der notwendigen Änderungen des Flächennutzungsplans – hat die große Koalition das städtebauliche Leitprojekt nun endgültig auf den Weg gebracht. Auch der Realisierung des Wassersportzentrums als gemeinsamer Vereinsstätte der Wassersportvereine, stehe nach heutiger Beschlusslage nichts mehr im Wege.

Wassersportzentrum
„Das Projekt Wassersportzentrum steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Entwicklung der Kanalkante. Für uns ist es daher unabdingbar, dass die Kanalkante mit der Promenade nur gemeinsam mit dem Wassersportzentrum entwickelt werden kann“, betont Moor. Ergebnisse des Planungswettbewerbs werden Ende November erwartet.

Verbindung zur Innenstadt
Und ein weiterer Punkt ist für die HammSPD wichtig: „Mittel- und langfristig brauchen wir eine direkte Verbindung von Innenstadt, Kanalkante und dem Auenpark nördlich der Lippe. Nur so profitieren alle Bereiche voneinander.“Das „Anflanschen an die Münsterstraßen-Brücken“ sei auf Dauer keine Alternative. Ideen für eine direkte Anbindung, wie auch schon beispielhaft im Schlaun-Wettbewerb 2016 entwickelt, sollen bei dem Planungswettbewerb zur Kanalkante berücksichtigt werden.

Das SPD-Positionspapier und ein Video finden Sie auf www.hamm-ans-wasser.de