Große Freude herrschte gestern bei der HammSPD als NRW-Umweltminister bekanntgab, dass das Projekt „ErLebensraum Lippeaue“ in einer ersten Runde mit 7,4 Millionen Euro gefördert wird. „Es ist ein großer Erfolg, dass das gemeinsam gesteckte Ziel, unsere Stadt näher an Lippe und Kanal zu bringen, nun die erste Hürde genommen hat“, begrüßt SPD-Fraktionsvorsitzender Dennis Kocker die finanziellen Mittel aus Düsseldorf. „Wir danken der rot-grünen Landesregierung für die Förderung unseres Projektes. Der Ansatz aus Renaturierung für Tiere und Pflanzen und Naherholung für uns Menschen hat das grüne Umweltministerium überzeugt.“



Auch SPD-Projektleiter Justus Moor freut sich über den ersten Schritt zur Renaturierung der Lippe und der Aue: „Wir haben die einmalige Chance auf einer Fläche von 270 Fußballfeldern neuen Lebensraum zu schaffen. Es macht unsere Stadt grüner, gesünder und lebendiger.“
Alle Infos auch unter hamm-ans-wasser.de

Nach den Life I und Life II-Projekten schließt der ErLebensraum Lippeaue direkt an Schutzgebiete an und schafft so ein durchgängiges Biotop. Der stellvertretende Umweltausschussvorsitzende appelliert dabei auch an die Stadt Hamm, schnell mit der Umsetzung zu beginnen, um an anschließenden Förderprogrammen nahtlos anknüpfen zu können. „Die Mitarbeiter des Umweltamtes haben in enger Zusammenarbeit mit dem Lippeverband ein hervorragendes Konzept geschrieben, das die über 542 Bürgerideen, die wir gesammelt haben, mit abbildet. Diese Ideen werden nun Realität.“ Er bedankt sich ausdrücklich bei den Mitarbeitern der Verwaltung und Dr. Uli Paetzel und seinem Team vom Lippeverband. „Gemeinsam leisten Sie den Beitrag, die Lippe zum schönsten Fluss NRWs zu machen.“

Fraktionsvorsitzender Dennis Kocker fordert darüber hinaus, nun auch die Kanalkante in den Blick zu nehmen: „Nachdem wir nun an der Lippe starten können, sollte bald mit dem Realisierungswettbewerb für die Gestaltung der Kanalkante begonnen werden.“

Diesen Wettbewerb für 20 Planungs- und Architektenbüros hatte der Rat der Stadt Hamm gemeinsam mit den Planungen zur Renaturierung der Lippe und der Entstehung des Auenparks mit Lippestrand am 10. Mai 2016 beschlossen. Dabei fordert Kocker auch Offenheit für neue Ideen: „Bei den Planungen sollte auch eine clevere Lösung zur Überquerung von Lippe und Kanal berücksichtigt werden. Die Seilbahn ist eine gute Idee, aber auch eine kluge Brückenführung oder auch eine holländische Hebebrücke wären Möglichkeiten. Ich setze auf die smarten Ideen der engagierten Planerinnen und Planer.“ So sollten die Promenade und die Bebauung an der Kanalkante gemeinsam mit der Überquerung zum Auenpark gedacht werden. „Gemeinsam bringen wir nun Hamm ans Wasser.“