Die Baumaßnahmen zur Umsetzung von Inklusion an Hammer Schulen ist ein weiterer Schritt in Richtung gemeinsames Lernen.

„Eine inklusive Schule ist eine Schule für alle: hier lernen Kinder mit und ohne Behinderungen gemeinsam und können ihre individuellen Fähigkeiten voll entfalten. Aber da müssen auch die äußeren Rahmenbedingen stimmen“, benennt der schulpolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion eine der Problematiken der Umsetzung der Inklusion in der Schule.

„Aus diesem Grund freue ich mich ganz besonders darüber, dass die Stadt mit einer halben Million Euro bauliche Anpassungsmaßnahmen für die inklusive Beschulung durchführen will. Denn Inklusion braucht Raum: die passende Umgebung ist eine entscheidende Voraussetzung, um erfolgreich in der Schule lernen und lehren zu können. Dies gilt erst Recht für das barrierefreie Miteinander von Kindern mit und ohne Behinderungen“, begründet Lindemann die Notwendigkeit der Maßnahmen.

So sieht die Stadtverwaltung vor, für die Förderschwerpunkte „Lern- und Entwicklungsschwerpunkte“ sollen die baulichen Gegebenheiten und Ausstattungen differenziert und Schritt für Schritt in den einzelnen Schulen angepasst werden. Dabei ist es vorrangiges Ziel, die Baumaßnahmen so auszurichten, dass in jeder Schulform eine Schule entsprechend ausgestattet ist.

So ist es vorgesehen, dass die Friedensschule eine Rampe für Rollstuhlfahrer erhält, die Realschule Heessen und die Realschule Bockum-Hövel eine Lehrküche für inklusiven Unterricht erhalten und an vier weiteren Schulen Klassenräume für hörbehinderte Schüler akustisch ertüchtigt werden. Weiter ist in Planung, die Arnold-Freymuth-Schule mit einem Aufzug und weitere Schulen mit zusätzlichen Differenzierungsräumen auszustatten.

„Mit diesen Maßnahmen kommen wir einen guten Schritt voran, inklusive Bildung an Hammer Schulen erfolgreich durchzuführen. Denn alle Schüler haben das Recht auf gleiche Bildungschancen“, so Lindemann abschließend