„Wir sind zuversichtlich, Bockum-Hövel mit der Gestaltung des Hallohpark-Quartiers weiter nach vorn zu bringen.“ - So kommentiert Damian Chatha, Vorsitzender der SPD-Fraktion Bockum-Hövel, die Ergebnisse des Nachnutzungsverfahrens zum Albert-Schweitzer-Gelände. „Das von uns Sozialdemokraten geforderte Verfahren, bei dem alle Bürgerinnen und Bürger sich beteiligen konnten, war ein voller Erfolg und kann als Vorbild für künftige Flächenentwicklungen dienen.“

Die Fachjury habe sich mit den Eckpunkten stark an den Wünschen der Bürgerinnen und Bürgern orientiert. „Das, was im Bürgerworkshop geäußert wurde, war die Grundlage für unsere Entscheidung. Uns freut es ganz besonders, dass das Mehrgenerationenwohnen ein fester Baustein eines Hallohpark-Quartiers ist“, so Chatha weiter. Das sei von Beginn an eine Kernforderung der SPD gewesen. „Wir wollen das Gelände für die Bockum-Höveler Bürger nutzbar machen und Wohnraum für Jung und Alt schaffen. Ein Aspekt ist uns besonders wichtig: Wohnraum muss bezahlbar sein.“ Dies sei sowohl von jungen Familien auf der Suche nach großen Wohnungen, aber auch von älteren Mitbürgern bei der Suche nach barrierefreiem Wohnraum nachgefragt. Die SPD werde daher Wert darauf legen, dass ein Teil der Fläche für sozialen Wohnungsbau zur Verfügung stehe.

„Wir sind entschlossen, dass das Hallohpark-Quartier ein Impuls für das Bockum-Höveler Zentrum sein wird“, ist der SPD-Fraktionsvorsitzende überzeugt. „Gerade vor dem Hintergrund der Schließung des St.-Josef-Krankenhauses im Jahr 2020 nutzen wir die Bebauung des Geländes zur Belebung des Bockum-Höveler Ortszentrums.“ In diesem Zusammenhang verweist Chatha darauf, dass jegliche Bestrebungen, das Gelände die nächsten Jahre brach liegen zu lassen, Bockum-Hövel um Jahre zurück geworfen hätten.

„Für uns als die politisch gestaltende Kraft in Bockum-Hövel steht die Weiterentwicklung unseres Bezirks immer im Vordergrund“, so Chatha abschließend.