In unserer Gesellschaft gibt es viele Menschen – und ihre Zahl steigt stetig -, die sich in einer schwierigen Lebenssituation befinden: Einsamkeit, Schulden, Armut, Krankheit. Sie benötigen in ihrer Not Rat und Hilfe. Seit mehr als 60 Jahren stellt sich in Deutschland die Telefonseelsorge dieser Herausforderung. Hauptamtliche und ehrenamtliche Mitglieder versuchen, in Gesprächen, per Chat oder Mail manchmal lebensrettende Hilfen zu geben. Wenn alles zusammenzubrechen scheint, geben sie den Ratsuchenden Hoffnung und Zuversicht. „Geteiltes Leid ist halbes Leid“.

Seit 1980 gibt es in Hamm die Telefonseelsorge, die für Menschen in der Stadt Hamm, im Kreis Warendorf und Soest rund um die Uhr zur Verfügung steht. Mehr als 90 Ehrenamtliche leisten einen wichtigen Beitrag zur Beratung und Unterstützung von verzweifelten Menschen in dieser Region. Und der Bedarf an Hilfstelefonen in unserer Gesellschaft wächst.

In einer Info-Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft 60plus unter dem Motto „Sorgen kann man teilen“ wird die Telefonseelsorge Hamm am Dienstag, dem 17. Januar 2017, um 10:00 Uhr im AWO-Bürgerkeller, Ostenwall 40, ihre Arbeit näher bringen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist nicht an die Mitgliedschaft in der SPD gebunden. Um eine rechtzeitige Anmeldung bis zum 12. Januar 2017 bei Herbert Knöpper, Tel. 02381/61908, wird gebeten.