bus

Die Ringbuslinie 15, die derzeit nur die Stadtbezirke Pelkum, Herringen und Bockum-Hövel miteinander verbindet, soll auf die ganze Stadt ausgeweitet werden – dafür setzen sich die SPD-Bezirksfraktionen Heessen und Bockum-Hövel ein.

„Die Zusammenlegung der Krankenhäuser St. Josef und Barbara-Klinik am Standort Heessen ist ein weiteres, wichtiges Beispiel dafür, dass wir eine echte und ganzheitliche Ringbuslinie brauchen“, fordern Ludger Moor, SPD-Fraktionsvorsitzender Heessen, und der Bockum-Höveler SPD-Fraktionsvorsitzende Damian Chatha. Damit nehmen die Bezirksfraktionen Stellung zu einem aktuellen Antrag der CDU- und SPD-Ratsfraktionen, der neben einem Rahmenplan Hövel auch eine ÖPNV-Verbindung von Bockum-Hövel zur Barbara-Klinik fordert.

„Dieser Ansatz geht nicht weit genug und bringt keinen Fortschritt. Statt eines stückweisen Ausbaus der Linie 15 brauchen wir eine echte Ringbuslinie, die alle Stadtbezirke miteinander verbindet“, kommentiert Chatha den Ratsantrag. „Die CDU blockiert die Ringbuslinie jedoch nach wie vor.“

Ludger Moor erinnert daran, dass die SPD sich im Frühjahr 2016 erfolgreich gegen die Einstampfung der Linie 15 gewehrt habe und in diesem Zusammenhang eine Gesamtüberplanung des Hammer Busliniennetzes in Auftrag gegeben habe. „Mit der Ringbuslinie wollen wir den Bürgerinnen und Bürgern das zeitaufwändige Umsteigen in der Innenstadt ersparen“, so Moor. Als direkte Verbindung wichtiger Standorte wie dem Lippepark, den Bahnhöfen in Bockum-Hövel und Heessen, der Barbara-Klinik, den Hochschulen und dem Maximilianpark sei eine echte Ringbuslinie eine umweltfreundliche Alternative zum Auto. Für viele Berufstätige und Studenten, aber auch für Senioren und Familien bedeute dies eine echte Zeitersparnis und gibt auch sozial Schwächeren Möglichkeiten zur Teilhabe, hieß es bereits damals.

„Heute hat die Einführung einer echten Ringbuslinie eine noch größere Bedeutung für unsere Bürger,“ stellt Ludger Moor fest. “Als Schwerpunktkrankenhaus mit überregionaler Bedeutung müssen wir den Menschen aus allen Hammer Stadtteilen einen autofreien Zugang zur eigenen Behandlung, aber auch zu Besuchen erkrankter Angehöriger bieten. Außerdem würde auch der Zugang zum Marienhospital 2 und dessen Fachabteilungen verbessert. Für Heessen ist diese wichtige Stärkung des Standortes Barbara-Klinik und desGesundheits- und Geschäftszentrums rund um den Markt mit einer deutlichen Steigerung des Verkehrs verbunden. Eine echte Ringbuslinie wird eine spürbare Entlastung bringen,“ stellt Moor abschließend fest.

Moor und Chatha appellieren an die Ratsfraktionen von CDU und SPD, beim Thema Ringbuslinie einen ganzheitlichen Ansatz zu verfolgen. „Mit der bevorstehenden Überplanung des Busliniennetzes haben wir die Chance, eine ganze Ringbuslinie in Hamm fahren zu lassen und die Bezirke besser miteinander zu verbinden“, so die Genossen.

„Anstelle der Salamitaktik, die mit der Krankenhaussituation in Bockum-Hövel und Heessen nur eines von vielen Problemen hinsichtlich der ÖPNV-Verbindungen in Hamm aufzeigt, bleibt die Forderung der SPD-Fraktionen Heessen und Bockum-Hövel weiterhin die ganze Ringbuslinie.“