Grünen-Ratsherr Weymann betreibt Polemik

„Diese ungerechtfertigte und pauschale Kritik von Karsten Weymann an der Bildungsdezernentin Dr. Britta Obszerninks entbehrt jeder sachlichen Überprüfung und ist reine Polemik“, stellt der schulpolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion und Schulausschussvorsitzende, Manfred Lindemann, fest.

Grünen-Ratsherr Karsten Weymann hat die gerade mal wenige Monate im Amt befindliche Bildungsdezernentin für die hohe Zahl der Schulabbrecher in Hamm verantwortlich gemacht.

Nicht von der Hand zu weisen ist, dass gerade in Großstädten die Quote der Schulabbrecher höher ist als in ländlichen Gebieten.

„Für die SPD ist jeder Schulabbrecher einer zu viel. Und aus diesem Grund hat die Große Koalition auch einen besonderen Schulentwicklungsplan (SEP) beantragt, der im Rat einstimmig angenommen wurde. Ziele dieses ‚anderen‘ SEP ist es, die Schulentwicklungsplanung nicht nur unter quantitativen, sondern auch unter qualitativen Gesichtspunkten aufzustellen“, führt Lindemann aus.

Dabei soll gerade auch die Frage, wie die Zahl der Schulabbrecher und Abschuler verringert, bzw. ganz ausgeschlossen werden kann, thematisiert werden. Der neue Schulentwicklungsplan soll dann aber auch Handlungsempfehlungen und Optimierungsanweisungen enthalten, mit welchen Methoden die Ergebnisse der schulischen Bildung noch verbessert werden können.

„Das geht aber nur, wenn alle an der Bildung der jungen Menschen in unserer Stadt Beteiligten mithelfen, hier z. B. Schule und Jugendhilfe eng zusammenarbeiten“, führt Lindemann weiter aus.

„Deshalb fordern wir Herrn Weymann auf, von billiger Polemik Abstand zu nehmen und sich lieber bei der Beratung des SEP inhaltlich zu beteiligen, damit zukünftig alle Schüler, die die Hammer Schulen verlassen, einen qualifizierten Schulabschluss in der Tasche haben“, so Lindemann abschließend.