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Seit fast zwei Jahren besteht das Mehrgenerationenwohnen der Hammer Gemeinnützigen Baugesellschaft (HGB) am Culmer Weg im Hammer Norden. Dies nahm die SPD-Bezirksfraktion Bockum-Hövel zum Anlass, um sich im Rahmen ihrer Besuchsreihe „Fraktion vor Ort“ ein Bild von dem Wohnprojekt zu machen.

HGB-Geschäftsführer Thomas Jörrißen und sein Team führten die Kommunalpolitiker durch die Räumlichkeiten. 17 Wohneinheiten wurden hier geschaffen – und mit Größen zwischen 50 und 112 Quadratmetern bietet der Wohnkomplex sowohl für Singles als auch Familien ein Zuhause. Als Besonderheit gilt sicherlich der Gemeinschaftsraum, den die Mieter beispielsweise zum monatlichen Kaffeetrinken, aber auch für private Feierlichkeiten nutzen.

Als Kommunalpolitiker beschäftigen wir uns intensiv mit der Frage, wie wir das Wohnen im Quartier zukünftig gestalten“, sagt SPD-Fraktionsvorsitzender Damian Chatha vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und einer älter werdenden Gesellschaft. „Ein erfreulicher Trend ist dabei erkennbar: besonders ältere Menschen wollen so lange wie möglich eigenständig wohnen.“ Die HGB schaffe mit dem Mehrgenerationenwohnen ideale Rahmenbedingungen, damit sowohl ältere Menschen in barrierefrei gestalteten Wohnungen leben können, als auch junge Familien bezahlbaren Wohnraum finden. „Besonders erfreulich ist, dass die HGB durch viele Sanierungen und Neubauten das Stadtbild des Hammer Nordens deutlich aufgewertet hat“, so Chatha.

Durch den Besuch sehen wir uns in unserer Forderung bestätigt, auf dem Gelände der ehemaligen Albert-Schweitzer-Schule ein Mehrgenerationenwohnen zu errichten“, sagt Chatha mit Blick darauf, dass die Bürgerbeteiligung zur Nachnutzung nach den Sommerferien beginnt. „Das Mehrgenerationenwohnen der HGB dient hier definitiv als Vorbild.“ Der SPD-Fraktionsvorsitzende erhofft sich durch die Nachnutzung des 1,8 Hektar großen Geländes einen Impuls für Bockum-Hövel: „Wir haben die einmalige Chance, mit einer sinnvollen und attraktiven Gestaltung dieses zentralen Geländes die Bockum-Höveler City neu zu beleben.“ Mit dem Mehrgenerationenwohnen schaffe man die Möglichkeit, Jung und Alt in zentraler Lage ein neues Zuhause zu bieten und gleichzeitig eine generationenübergreifendes Zusammenleben zu fördern.