Topmeldung, Kinder Essen, Schule

„Die von uns im Wahlkampf geforderte Mittagsverpflegung für bedürftige Kinder hat sich für sinnvoll und notwendig erwiesen“, stellt Dennis Kocker, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion fest. Dies ergibt sich aus der Stellungnahme der Verwaltung, die auf eine Anfrage der SPD zurückgeht.

In der Stellungnahme heißt es, dass 74 Prozent der bedürftigen Kinder seit der Einführung im laufenden Schuljahr an der Mittagsverpflegung teilgenommen haben: Das sind rund 2700 Kinder, die in Kindertagesstätten und Grundschulen ein kostenloses Mittagessen erhalten haben. „Damit sind unsere Erwartungen sogar noch übertroffen worden, sind wir doch nur von 2400 Kindergarten- und Grundschulkindern ausgegangen“, betont Manfred Lindemann, Vorsitzender des Schulausschusses (SPD).

Erfreut ist die SPD darüber, dass kein Kind hungrig und unversorgt bleibt. „Damit das auch so bleibt und die Schulen nicht auf die Mittel des Fördervereins oder freie Kapazitäten im Schulbudget zurückgreifen müssen, bevor das im Haushalt bereitgestellte Budget für die Mittagsverpflegung voll ausgeschöpft ist, muss die Verwaltung mit den Schulen im ständigen Kontakt bleiben“, so Lindemann.

Dass die Mittagsverpflegung bei Kirchen und karitativen Verbänden weiterhin nachgefragt wird, führt die SPD darauf zurück, dass nicht nur das Essen als solches im Vordergrund steht, sondern insbesondere das Gemeinschaftsgefühl.

Abschließend stellt Lindemann fest, dass „das Angebot der kostenlosen Mittagsverpflegung bei den bedürftigen Kindern angekommen ist – das machen die Zahlen der Stadtbezirke deutlich.“

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