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MdL Herter besucht Projekte von KeKiz

Die Themenwoche „Vorbeugende Politik“, die die NRW SPD vom 17. bis 27. Mai durchführt, nahm der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Marc Herter zum Anlass, um sich im Hammer Norden und in Bockum-Hövel über Projekte von „Kein Kind zurücklassen“ zu informieren. Ein Schwerpunkt lag dabei auf dem Übergang von der KiTa in die Grundschule.

Begleitet von Brigitte Wesky, leitende Geschäftsführung von „Kein Kind zurücklassen“ der Stadt Hamm, und der Präventionskoordinatorin für den Sozialraum Hamm-Norden, Britta Flessenkämpfer, informierte Herter sich über das Projekt „Gemeinsam Schritt für Schritt – Auf dem Weg zur Schule“. Mit diesem Projekt machen es sich die plusKita Herz-Jesu sowie die Kindertagesstätten Bänklerweg und Sankt Martin zur Aufgabe, den Übergang von der Kita in die Schule zu erleichtern. Jeweils fünf Kinder bekommen in ihrem letzten Kita-Jahr die Möglichkeit, einmal in der Woche die Ludgerischule zu besuchen. Dabei bekommen die Kinder nicht nur einen regelmäßigen Einblick in die Schullandschaft, sondern arbeiten mit Grundschullehrern auch inhaltlich an ersten Themen – wie zum Beispiel Farben, Gefühle und Körperteile.

Bei einem weiteren Termin im Friedrich-Wilhelm-Stift informierte Herter sich von der Präventionskoordinatorin Bockum-Hövel, Michaela Tzianis, dem Leiter der Gebrüder-Grimm-Schule, Frank Wagner, sowie der Leiterin der Evangelischen Kita Sterntaler, Anette Reimann, über den Übergangskalender. Mit 20 Einzelschritten beginnt der Übergang bereits zwei Jahre vor der Einschulung. Maßnahmen des Übergangskalenders sind beispielsweise Vorschulprojekte in den Kitas, Schuleingangsgespräche oder ein Besuch der zukünftigen Schulkinder in der Grundschule.

„Für mich wurde anhand der praktischen Beispiele im Hammer Norden und in Bockum-Hövel deutlich, wie wichtig die Verknüpfung des letzten Kita-Jahres und des ersten Schuljahres ist“, resümiert der Landtagsabgeordnete seine Gespräche. „Wenn Kita und Schule nicht nebeneinander, sondern miteinander arbeiten, lernen beide voneinander. Das wirkt sich positiv auf die frühe Bildung der Kinder aus.“ Herter bezeichnete es als gemeinsame Aufgabe von Land und Kommune, die Schule und Jugendhilfe auch in Zukunft noch stärker zusammenzubringen. „Mit unserem Projekt ‚Kein Kind zurücklassen‘ investieren wir in Prävention und sorgen vor, um beste Bildung von Anfang an zu ermöglichen“, so Herter. „Dabei ist es besonders wichtig, nicht einzelne kurzfristige Projekte, sondern langfristige und nachhaltige Strukturen zu fördern.“

Seine Besuche nutzte der Landtagsabgeordnete aber nicht nur, um sich über die Projekte zu informieren: „Die Gespräche mit den Beteiligten waren für mich sehr wichtig, um Verbesserungsvorschläge für meine politische Arbeit mitzunehmen.“