Schlssel zur Integration

„Das kommunale Integrationskonzept 170.2218756 findet unsere uneingeschränkte Zustimmung,  da die Inhalte sozialdemokratischem Denken und Handeln entsprechen,“ teilt Ralf-Dieter Lenz, sozialpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion mit.
Es ist die nahtlose Fortsetzung vorhandener Programme, die intensiviert und nachhaltig weiterentwickelt werden. Die Finanzierung der zahlreichen unterschiedlichen Maßnahmen gilt als gesichert. Zu den 1,5 Millionen Euro aus dem städtischen Haushalt kommen weitere Mittel aus den Fördertöpfen von Land, Bund und Europa.

Wichtigster Knotenpunkt des Konzeptes ist das Befassen mit den Bereichen Kindern, Jugendlichen und deren Eltern. Die bisherigen Maßnahmen des erfolgreichen Programms „Kein Kind zurücklassen“ werden fortgesetzt und intensiviert. Die Kinder und Jugendlichen werden bis zum Einstieg in den Beruf ebenso begleitet wie die Situation der unbegleiteten Flüchtlingskinder nun Berücksichtigung findet. Außerdem wird bspw. das Platzangebot in den KiTas ausgeweitet und weitere Schulsozialarbeiter und Bildungsbegleiter eingestellt.

Die Zuwanderung in unsere Stadt wird natürlich ein weiterer Knotenpunkt des Konzeptes sein. Fördern und Fordern ist auch hier die Devise und Sprache ist ein Schlüssel zur erfolgreichen Integration. „Viele Programme können nur erfolgreich sein, wenn die neuen Mitbürger muttersprachlich begleitet werden und wenn ihnen spezielle Hilfe beispielsweise bei Traumatisierungen angeboten wird“, ist sich Lenz sicher.

 
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