Dennis Kocker, Fraktionsvorsitzender mit Eva Riahi, Schulleiterin der Freymuth-Sekundarschule, Ralf Lenz, Sozialexperte und den Bezirksfraktionsvorsitzenden

SPD-Fraktion und Bezirke diskutieren auf der Grundlage der Handlungskonzepte „Älter werden in Hamm“ und „Wohnen und Pflege“

Integrative Stadtgesellschaft ist das Thema der Zukunft und wird die kommunale Politik stark prägen. Gefragt sind Kreativität und zügiges Handeln, die Handlungsfelder sind klar definiert und die Menschen haben ein Recht darauf zu erfahren, wie die Stadt Hamm zukünftig aufgestellt sein wird.

teilnehmer_heessen_pelkum_herringenDie SPD-Ratsfraktion hat in einem ersten internen Workshop gemeinsam mit den Spitzen der Stadtbezirke die wesentlichen Schwerpunkte in den Bezirken diskutiert. Grundlagen waren die Handlungskonzepte „Älter werden in Hamm“ und „Wohnen und Pflege 2025" sowie eine kritische Überprüfung des Projektes „Kein Kind zurücklassen".

Die Positionsbeschreibung der Hammer Sozialdemokraten ist aus Sicht des Sozialpolitikers Ralf-Dieter Lenz aus mehreren Gründen wichtig und gerade jetzt notwendig: Der neue Rechtsdezernent wird auch gleichzeitig die Interessen der Bezirke wahrnehmen und deshalb benötigt er eine fundierte Arbeitsbasis.
Lenz: „Unsere Stadtbezirke sind unterschiedlich strukturiert und es gilt, die Stärken herauszufiltern, bereits bestehende gute Arbeit zu lokalisieren, sie zu verfestigen und zu prüfen, wie die Handlungskonzepte konkret für jeden Stadtbezirk mit Leben gefüllt werden. Gerade weil es in der Zusammenarbeit mit der CDU sowohl atmosphärisch als auch inhaltlich gut läuft, darf eine Partei ihr eigenes Profil nicht vernachlässigen. Hinzu kommt, dass politische Bündnisse immer auf Zeit angelegt sind und die nächsten Wahlen immer im Blick sein müssen“.

Für die SPD ist es mehr denn je entscheidend, dass alle Umsetzungsprozesse gesteuert werden und dass immer über die Fachbereichsgrenzen hinaus kooperiert wird. Nur dann wird es gelingen, die Ziele einer integrativen Stadtgesellschaft und die aktuellen Aufgaben zu bewältigen.
Sowohl für den Haushalt 2017/18 als auch für das Integrationskonzept des nächsten Jahres wird die SPD-Ratsfraktion ihre Forderungen deutlich machen und ganz besonders auf eine Stärkung der Bezirke drängen. Dafür wird eine nicht unerhebliche Summe in die Hand genommen werden müssen und es bedarf selbstverständlich einer Abstimmung mit dem Partner, bevor Entscheidungen veröffentlicht werden.

 
Foto: Dennis Kocker, Fraktionsvorsitzender mit Eva Riahi, Schulleiterin der Freymuth-Sekundarschule, Ralf Lenz, Sozialexperte und die Vorsitzenden der Bezirksfraktionen