Lindemann 024

„Der „Arbeitskreis Bildung“ der SPD-Ratsfraktion ist mit den Ergebnisse der Arbeit im ersten Jahres nach der Kommunalwahl im Schul- und Bildungsbereich sehr zufrieden“, berichtet der schulpolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion Manfred Lindemann.

Im Mittelpunkt der gemeinsamen Schulpolitik von SPD und CDU stehen die Kinder und Jugendlichen, nicht die Strukturen. Um der Vielfalt der Schülerinnen und Schüler, ihren Talenten und Begabungen gerecht zu werden, sollen gute Rahmenbedingungen für eine individuelle Förderung und eine durchlässige Schulstruktur geschaffen werden. Die Leistungspotenziale der Kinder in der Stadt Hamm müssen bestmöglich entwickelt werden, die (soziale) Herkunft darf dabei keine Rolle spielen. „Nach einem Jahr kann festgehalten werden, dass ein Großteil der vereinbarten Punkte schon umgesetzt worden sind“, stellt Lindemann fest.

Drei wesentliche Punkte sind: Errichtung der zweiten Sekundarschule im Stadtbezirk Heessen wahrscheinlich am Standort der Karlschule. In Zusammenhang mit den Haushaltsplanberatungen im Jahre 2014 ist die Verwaltung beauftragt worden, die Planungen aufzunehmen. „Wir Sozialdemokraten sind der Meinung, dass die neue Bildungsdezernentin/ der neue Bildungsdezernent als erste Amtshandlung die Grundzüge zur Errichtung der Sekundarschulke Heesssen vorstellen sollte“, merkt Lindemann an.

Weiterhin hat die SPD mit ihrem Antrag zur Erstellung eines Medienentwicklungsplans unter Berücksichtigung der schnell voranschreitenden technischen Entwicklung ihre Forderung zur Förderung des digitalen Lernens erfüllt. Mit dem jetzt begonnenen Schuljahr greift der Beschluss ein kostenloses Mittagessen für Kinder in Kitas und Grundschulen anzubieten, der Eltern finanziell besonders benachteiligt sind (Regelleistungsbezieher).

„Die SPD wird nach einem halben Jahr die Verwaltung beauftragen, die Teilnehmerzahlen an dem kostenlosen Mittagessen zu ermitteln, um möglicherweise durch mehr Informationen dafür zu sorgen, dass auch alle Berechtigten in den Genuss einer kostenlosen warmen Mahlzeit kommen“, skizziert Lindemann die weitere Vorgehensweise.