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Gemeinsames Projekt der Katholischen Kirchengemeinde St. Peter und Paul und der OGS Lessingschule hat Vorbildcharakter

„Das Projekt „Schule plus“ an der Lessingschule entspricht genau dem Konzept der Offenen Ganztagsschule im Primarbereich bezüglich Öffnung von Schule durch Kooperation mit sozialen Einrichtungen vor Ort“, freut sich der schulpolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion und Schulausschussvorsitzender Manfred Lindemann.

Gemeint ist, dass künftig für die Zwecke der Offenen Ganztagsschule der Lessingschule, die noch zu errichtenden Räumlichkeiten im Pfarrzentrum der Katholischen Kirchengemeinde St. Peter und Paul im Rahmen eines gemeinsamen Projektes zu nutzen.

„Ein glücklicher Zufall ist die räumliche Nähe zu dem Altenheim St. Josef in Trägerschaft des Caritasverbandes Hamm, das die Chance bietet, intergenerative Begegnungen zu vertiefen bzw. neu zu schaffen. Damit wird die Sozialkompetenz der Schülerinnen und Schüler nachhaltig gestärkt, was für eine umfassende pädagogische Bildung unabdingbar ist“, ergänzt Lindemann.

Der Fraktionsvorsitzende der SPD-Bezirksfraktion in der Bezirksvertretung Herringen Andreas Feike ergänzt:

“Es ist eine hervorragende Idee in Herringen ein „Haus der Begegnung“ entstehen zu lassen, in dem sowohl die Offene Ganztagsschule der Lessingschule als auch Angebote der Kirchengemeinde ihren Platz finden. Mit diesem Projekt werden nach unserer Ansicht, Angebote der Bildung und Betreuung mit Angeboten der Familienbildung und Beratung, in besonderer Weise unter einem Dach zusammengeführt.“ Für Feike entsteht so ein Begegnungs- und Erlebnisort, in dem sich Jung und Alt ganz selbstverständlich begegnen können.

„Ich bin fest davon überzeugt, dass sich hieraus auch neue soziale Netze und Unterstützungssysteme entwickeln, die beiden Partnern – Schule und Kirche – helfen. Ich könnte mir vorstellen, dass dies auch ein Modellprojekt für andere Schulen sein kann. Denn es geht nicht nur darum, räumliche Synergieeffekte zu nutzen, sondern Kooperationen vor allem auf inhaltlicher und pädagogischer Ebene umzusetzen, wie z. B. den Mehrgenerationengedanken konzeptionell zu entwickeln“, stellt Lindemann abschließend fest.


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