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Gute Schulverpflegung trägt zur Ernährungsbildung bei

„Der Rückgang der Teilnehmerzahlen am Mittagessen in manchen Schulen darf nicht einfach so hingenommen werden“, fordert der schulpolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion und Schulausschussvorsitzender Manfred Lindemann. Hintergrund für seine Forderung sind mehrere Berichte in Westfälischen Anzeiger, dass die Teilnehmerzahlen massiv zurückgegangen seien bzw. an einer Schule sogar die Anlieferung des warmen Mittagessens durch den Caterer eingestellt wurde.

“Ein warmer Mittagsimbiss ist kein vollwertiger Ersatz für einen vollständigen Mittagstisch, denn ein gemeinsames Mittagessen und eine gute Schulverpflegung gehören ganz selbstverständlich zur Ganztagsschule. Dabei geht es auch um eine Ernährungsbildung: Kinder und Jugendliche sollen bewusst essen und trinken und sich mit Fragen einer gesunden Ernährung auseinandersetzen“, ergänzt Lindemann.

So gebe es gute Beispiele dafür wie das Mittagessen in das Schulprogramm der Schule integriert werden kann. Dabei kann durch Teilhabe am Geschehen rund um die Mittagsverpflegung und der Durchsichtigkeit, was in der Mensa und der Küche geschieht, ein ganz wichtiger Hebel sein, um die Akzeptanz der Schulverpflegung zu fördern. So gibt es Schulen, an denen nehmen mehr als 50% der Schülerinnen und Schüler am Mittagessen teil. Von diesen Schulen kann man sicherlich das eine oder andere Anregungen übernehmen.

„Deshalb wird sich der Schulausschuss in einer seiner nächsten Sitzungen mit der Mittagsverpflegung an Ganztagschulen beschäftigen und prüfen, wie der Trend zu einer geringeren Teilnahme am Mittagessen aufzuhalten und umzukehren ist“, kündigt Lindemann an.

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