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„Wir wollen, dass durch die Einführung der gebundenen Ganztagsschule in einigen Grundschulen die Benachteiligungen von Schülerinnen und Schülern aus bildungsfernen Milieus noch besser ausgeglichen werden“, begründet der schulpolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion Manfred Lindemann den Antrag von CDU und SPD zur gebundenen Ganztagsschule im Primarbereich.

„Die Offene Ganztagsschule hat sich in den letzten Jahren zu einem Erfolgsmodell in den Grundschulen der Stadt Hamm entwickelt. Die Nachfrage der Eltern war nach der Einführung so groß, dass mittlerweile alle Grundschulen der Stadt Hamm das Angebot OGS vorhalten“, ergänzt die schulpolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion Claudia Breer.

Trotzdem wollen die beiden Fraktionen den Grundschulen, die Möglichkeit eröffnen, aus dem Offenen Ganztag in den gebundenen Ganztag überzugehen. „Ein wichtiger Aspekt dabei ist die Tatsache, dass die Schulen dann einen 20%igen Stellenzuschlag bekommen, der insbesondere für bedarfsgerechte Förderkonzepte und -angebote genutzt werden kann“, macht Lindemann deutlich.

Ebenfalls verspricht sich SPD und CDU eine sinnvolle Verteilung der Lernzeiten auf Vormittag und Nachmittag, zusätzliche Lern- und Förderangebote sowie Lernhilfen zum Lösen von Aufgaben aus dem Unterricht. Gleichsam wäre dann für alle Schülerinnen und Schüler eine regelmäßige Teilnahme an den Ganztagsangeboten gewährleistet, die auch die soziale Kompetenz steigern könnte.


Und hier finden Sie den Antrag: 150914_gem-antr-ml-cb_gebundener-ganztag

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