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„Nachdem für die City sowie die südliche und östliche Innenstadt Stärkungskonzepte vorliegen oder in Auftrag gegeben wurden, gilt es nun auch die einzelnen Stadtbezirke und Stadtteile mit Blick auf den demografischen Wandel zu stärken“, betonten der Pelkumer SPD-Vorsitzende Axel Püttner und der Fraktionsvorsitzende Friedrich Gosewinkel übereinstimmend. „Wir begrüßen, dass die Verwaltung bereits Ende des Jahres mit dem Prozess zur Erneuerung der Dorfkerne Pelkum und Wiescherhöfen beginnen will.“

Die Pelkumer SPD wird daher zur nächsten Bezirksvertretersitzung einen Antrag einbringen, in dem sie ihre Anregungen und Fragen in die Diskussion einbringen will. Dies sind vor allem:

  • Eine frühzeitige Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger in Pelkum und Wiescherhöfen, auch der Vereine und Verbände

  • Wie wirkt sich der demografische Wandel auf die beiden Stadtteile aus, insbesondere in den Bereichen Wohnen, Nahversorgung und Mobilität?

  • Wie können unter diesen Rahmenbedingungen die einzelnen Quartiere erhalten bzw. lebendiger und attraktiver gestaltet werden?

  • Wie kann man die vorhandenen Arbeitersiedlungen erhalten und gleichzeitig den Erfordernissen der Gegenwart, z.B. Barrierefreiheit oder Anforderungen von jungen Familien, anpassen?

  • Die Dorferneuerung und die Entwicklung auf dem Gelände des ehemaligen Bergwerkes Ost sind aufeinander abzustimmen.


„Der gesamte Diskussionsprozess wird sicher ein bis zwei Jahre dauern. Wir haben aber für 2018 und folgende bereits rund 4,5 Mio. Euro (bis 80 % Landesförderung) im Haushaltsplan vorgesehen, sodass eine zügige Umsetzung der entwickelnden Projekte gesichert ist“, betont der Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr, Dr. Georg Scholz.