Bergwerk Ost

Gedankenaustausch mit dem Geschäftsführer des European Centre for creativ economy (ecce) Prof. Dieter Gorny

Die SPD-Ratsfraktion, die Fraktionsmitglieder des Kulturausschusses und die Bezirksfraktionen aus Herringen, Pelkum und Bockum-Hövel und interessierte Mitglieder treffen sich zu einer Veranstaltung am Donnerstag, 16. April 2015 um 18 Uhr im Vereinsheim des SVF Herringen an der Schachtstraße.

„Wir wollen klären, welche Potentiale in diesem dynamisch wachsenden Markt sich unserer Stadt Hamm bieten“, so Monika Simshäuser, Bürgermeisterin und Vorsitzende des Kulturausschusses.

Monika SimshaeuserDie Kultur- und Kreativwirtschaft ist ein stetig wachsender Beschäftigungsbereich, der auch in Hamm inzwischen einige hundert Arbeitsplätze schafft.
Im Ruhrgebiet steht die Kreativwirtschaft für fast 90.000 Erwerbstätige und über 10.000 Betriebe – sie ist aber nicht nur Wirtschaftsfaktor, sondern berührt Kultur, Stadtentwicklung und Bildung gleichermaßen.

"Nicht zuletzt mit Blick auf die Umgestaltung der Fläche des Bergwerks Ost ist es sinnvoll gemeinsam zu prüfen, welche Ansätze für unsere Stadt umsetzbar sind und was kurz- und mittelfristig zur Schaffung neuer Arbeitsplätze beiträgt“, macht der Ratsfraktionsvorsitzende Dennis Kocker deutlich.

Der Geschäftsführer von ecce, Herr Professor Dieter Gorny, wird an diesem Abend kompetenter Ansprechpartner sein und zum Thema „Impulse aus der Kultur- und Kreativwirtschaft“ sprechen.

In Hamm gibt es bereits gute Bespiele für eine funktionierende Kultur- und Kreativwirtschaft. Ein herausragendes Beispiel ist das Luther-Viertel in der Hammer Innenstadt.

„Ich hoffe, wir werden durch den Vortrag und in der nachfolgenden Diskussion neue Wege finden, die eine nachhaltige Entwicklung der Kultur- und Kreativwirtschaft insbesondere in den Bezirken Herringen, Pelkum und Bockum-Hövel möglich machen. Gerade in diesen Bezirken sind durch die Schließung des Bergwerks zahlreiche Arbeitsplätze verloren gegangen und es gilt, neue Arbeitsperspektiven zu schaffen“, so Simshäuser abschließend.

Foto: Gelände Bergwerk Ost