Manfred LindemannGelder fließen in die Regelschulen – sie ermöglichen den gemeinsamen Unterricht

„Die SPD unterstützt das Vorhaben der Verwaltung, im Rahmen der inklusiven Beschulung an Regelschulen, nahezu 1 Mio. Euro für bauliche Anpassungsmaßnahmen zu verwenden“, gibt der schulpolitische Sprecher der SPD Ratsfraktion und Schulausschussvorsitzende Manfred Lindemann für seine Fraktion grünes Licht für die Beschlussvorlage.

Mit dem 9. Schulrechtsänderungsgesetz hatte die Landesregierung den gesetzlichen Anspruch auf inklusive Beschulung an Regelschulen festgelegt und den Eltern das Recht eingeräumt zu entscheiden, ob sie ihr Kind an einer Förderschule oder an einer Regelschule anmelden. Viele Eltern von Kindern mit besonderem Förderungsbedarf haben danach die Möglichkeit wahrgenommen, ihr Kind an einer Regelschule anzumelden.

„Die SPD Fraktion unterstützt die Verwaltung in ihrem Anliegen, gemeinsames Lernen an möglichst allen allgemeinbildenden Schulen zu ermöglichen“, führt Lindemann weiter aus. „Aber die Schulen müssen auch entsprechend den neuen Herausforderungen angepasst und ausgestattet werden. Hier ist es durchaus sinnvoll, Schwerpunktbildungen, auch aus pädagogischen Gründen, und Bündelungen der Personalressourcen vorzunehmen“, ergänzt Lindemann.

Das trifft für die Förderschwerpunkte „Hören/Kommunikation“ sowie „körperliche und motorischen Entwicklung“ zu.

So werden die Anne-Frank-Schule, die Sophie-Scholl-Gesamtschule und das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium für 200.000 Euro baulich angepasst, indem eine akustische Nachrüstung in entsprechenden Unterrichtsräumen vorgenommen wird. Weitere Maßnahmen sind der Einbau eines Pflegebereiches, Einbauten von Aufzügen und Schaffung von Differenzierungsräumen.

Dennis Kocker, Fraktionschef der SPD, stellt fest: „Mit diesen Maßnahmen ist ein erster Schritt gemacht, um inklusive Beschulung an den Regelschulen in Hamm zu gewährleisten. Die SPD-Fraktion wird darauf achten, dass für alle Förderschwerpunkte die baulichen Gegebenheiten und Ausstattungen sukzessive in den einzelnen Schulen für die inklusive Beschulung angepasst wird.“