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„Bereits in den ersten Monaten der großen Koalition konnten wir wichtige sozialdemokratische Impulse im Bereich der Stadtentwicklung setzen und entscheidende Punkte unseres Wahlprogrammes realisieren“, stellen SPD-Fraktionsvorsitzender Dennis Kocker und Stellvertreter Dr. Georg Scholz in ihrer Halbjahresbilanz zur Großen Koalition erfreut fest. „Im vorliegenden Entwurf zum Rahmenplan Innenstadt wird die Situation der City z. B. nicht nur kritisch beleuchtet, sondern durch eine Verbindung von Innenstadt und Kanalkante werden unsere Vorschläge zur Verknüpfung von Freizeit und Shoppen voll aufgegriffen.“

Gleichzeitig wird durch eine Einbeziehung der südlichen Innenstadt in den Rahmenplan der Startschuss für einen Masterplan Hammer Westen gegeben und auch die geplanten Dorferneuerungen in Wiescherhöfen und Pelkum verbessern die Lebensqualität in diesen Bezirken in den kommenden Jahren erheblich. Das wurde in den vergangenen Jahren immer wieder von der SPD – vor allem für die wesentlichen Stadtteile – gefordert. „Unter dem Einfluss des demografischen Wandels wird das Thema innerstädtisches Wohnen und die Entwicklung von Wohnquartieren für uns immer wichtiger“, erklärt Dr. Scholz. Neue innenstadtnahe Wohnquartiere wie auf der Fläche der Cromwall Baracks und das Projekt Mehrgenerationenwohnen am Kentroper Weg konnten in diesem Sinne auf den Weg gebracht werden.

Auch ist das Thema Verkehr gerade in einer Flächenstadt wie Hamm von zentraler Bedeutung. „Wir haben immer auf eine ausgewogene Mischung von Auto-, Radverkehr und ÖPNV gesetzt. Mit dem Einstieg in den Busringverkehr zwischen Pelkum und Bockum-Hövel, dem Beschluss zum Umbau des Straßenzuges Richard-Wagner-Straße/Goethestraße mit Fahrradwegen sowie der Bereitstellung der städtischen Finanzierung des Haltepunktes Westtünnen können wir unsere langjährigen Forderungen endlich umsetzen“, betont Dr. Scholz. Insbesondere freut den Vorsitzenden des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr, dass es in den Etatberatungen gelungen ist, neben dem Neubau von Straßen auch die Straßensanierung mit bis zu vier Mio. Euro zu verankern.

„Wir freuen uns außerordentlich, dass wir bei der Nachnutzung des Bergwerks Ost einen großen Schritt weiter sind. Das Thema Kreativwirtschaft erscheint uns deutlich erfolgsversprechender als die anfängliche Idee der Verwaltung zur Nutzung von regenerativer Energie. Jetzt stehen auch endlich die Mittel zur Erschließung des Geländes im Haushalt“, stellt Dennis Kocker abschließend fest.

Foto: Rudolpho Duba - Lizenz: pixelio.de