2014_schlichthauserheessen

Im Frühjahr hatte die Nachnutzungsdebatte der ehemaligen Schlichtwohnungen im Bereich der Sandstraße zu Diskussionen im Wohnquartier geführt. „Für die HeessenSPD kommt nur eine sozialverträgliche Nachnutzung durch Um- oder Neubau z. B. als Mehrgenerationswohnen in Frage,“ sagte bereits damals der SPD-Fraktionsvorsitzende Ludger Moor. „Sollte die Prüfung des Eigentümers HGB eine wirtschaftlich tragbare Umsetzung nicht zulassen, wollten wir uns für einen ersatzlosen Abriss und Schaffung eines Grünbereiches einsetzen,“ ergänzt der Ortsvereinsvorsitzende Justus Moor.

Die Wirtschaftlichkeitsprüfung ergab, dass eine Modernisierung nicht realisierbar war und ein Neubau auf Grund der baurechtlichen Bestimmungen nicht sinnvoll erschien. So fasste die HGB nach der Kommunalwahl mit ihrem neuen Aufsichtsratsvorsitzenden Dennis Kocker den Beschluss, die Häuser noch bis Ende des Jahres abzureißen. Die HGB hat Wort gehalten und hat nun am vergangenen Freitag die Häuser abreißen lassen.

„Wir freuen uns, dass die HGB den Vorschlag aus der Heessener Bezirksvertretung zum „essbaren Stadtbezirk“ im Frühjahr aufgreift und bei der Neugestaltung auch auf einheimische Obstbäume und –sträucher zurückgreifen wird,“ freut sich die Bezirksvorsteherin Erzina Brennecke, dass so schnell das SPD-Wahlversprechen zum Abriss den Schlichtwohnungen umgesetzt werden konnte.