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Das durch EU-Mittel finanzierte Stadteilbüro im Hammer Westen hatte gestern Gelegenheit, seine Projekte dem SPD-Europaabgeordneten Prof. Dr. Dietmar Köster vorzustellen. Seit 2006 bietet das Büro Integrationshilfen wie zum Beispiel Deutschkurse oder Elterncafés und Projekte wie „Ich mach mit – mein Kind wird fit“ an.
„Dieses Projekt fördert nicht nur die Kinder, auch die Mütter schöpfen Motivation durch die ihrer Kinder“, betonten die Mitarbeiter des Stadtteilbüros, die darüber hinaus auch erklärten, dass es hierbei keine spezielle Zielgruppe gäbe, sondern alle gefördert werden würden.
Das Stadtteilbüro bietet aber nicht nur Kurse an, die Mitarbeiterinnen begleiten Bürgerinnen und Bürger beispielsweise auch zu Krankenkassen, damit sie krankenversichert werden.
Wovon die Verantwortlichen des Stadtteilbüros dem Europaabgeordneten Dietmar Köster noch berichteten, sind steigende rechte Aufschwünge. Diese sollten auch auf kommunaler Ebene erst genommen werden.

Folgenutzung des Hammer Bergwerk Ost

Auch das seit 2010 stillgelegte Bergwerk Ost wurde vom Europaabgeordneten Köster gemeinsam mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Marc Herter besucht. Thomas Middelmann (RAG) und Christian Plümpe (Prisma GmbH) führten die Abgeordneten und eine kleine Besuchergruppe über das Zechengelände, um über die Nachnutzungsmöglichkeiten zu informieren.

Nach dem Vorbild des CreativQuartiers in Dorsten auf der ehemaligen Zeche Fürst Leopold überlegt die Prisma GmbH auf Bergwerk Ost eine Nachnutzung zu ermöglichen. Vor allem der bis heute gut erhaltene Lichthof wurde als potentieller gastronomischer Bereich vorgestellt. Für die ehemalige Maschinenhalle könnte sich Plümpe vorstellen, Container einzubauen, um sowohl das Gebäude so bestehen zu lassen, wie es zu Zechenzeiten genutzt wurde, als auch kleinere Einheiten für Büros zu schaffen. Der Erhalt des 63m hohen Hammerkopffördertums wird sich als schwierig erweisen. Viele Nachnutzungsmöglichkeiten gäbe es nicht und die jährliche Unterhaltung sei immens hoch. Möglich wäre eher, den kleineren offenen Förderturm von Schacht Heinrich zu erhalten.