Bild: erwo1/pixelio.de

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„Es gibt keine kurzfristigen Lösungen für die Regelung der LKW-Verkehre in dieund aus der Innenstadt. Vor allem gilt es, die Verkehre aus den Stadtbezirken und ihren Wohngebieten herauszuhalten“, fasst SPD-Vorsitzender Dennis Kocker die Diskussion seiner Fraktion zum Thema LKW-Verkehre in die und aus der Innenstadt zusammen.

Die Verkehrszählungen zum letzten Masterplan Verkehr zeigen, dass die LKW-Verkehre durch Hamm zu 90% Ziel- und Quellverkehre sind. „Das heißt, die Verkehre in die und aus der Innenstadt dienen der Versorgung der City oder sind Richtung Hafen unterwegs“, erklärt der Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr, Dr. Georg Scholz (SPD). Beim Straßenzug Lippestraße/Ostenallee handelt es sich um eine Landesstraße – die L736, eine Sammelstraße, die die Innenstadt mit der A2 verbindet. „Eine Sperrung der Ostenallee für die LKW-Verkehre hätte zur Folge, dass die B61 Dolberger/Heessener Straße und vor allem die Brücken auf der Fährstraße sowie Münsterstraße noch mehr belastet oder die Verkehre auf die wesentlich dichter bewohnte Strecke Alter Uentroper Weg/Marker Allee ausweichen würden“, stellt Dr. Scholz fest.

Für wesentlich schwieriger halten die Hammer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten die Situation eine Autobahnabfahrt früher in Rhynern. Hier suchen sich die LKW den Weg über die B63 Werler/Richard-Wagner-Straße in die Innenstadt und zum Hafen. Diese Situation wird sich durch die Ansiedlung des Möbelmarktes Finke noch verschärfen. „Bis zum Bau der B63n von der A2 in Bönen, unter Umgehung von Pelkum und der Innenstadt, entlang des Bahndamms bis zum Hafen bleibt nur die Möglichkeit, die LKW-Verkehre auf alle großen Sammelstraßen gleichmäßig zu verteilen“, betont Dr. Scholz abschließend. Hier seider Oberbürgermeister gefordert; die Verkehrsführung und -leitung sei alleinige Aufgabe der Verwaltung und entzieht sich der politischen Kontrolle