„Ich bin froh, dass sich der Lenkungskreis auf einen frühen Termin für eine Bürgerversammlung zum Thema Gasbohren einigen konnte. Eine Bürgerbeteiligung noch in diesem Jahr schafft größtmögliche Transparenz“, betont SPD-Fraktionsvorsitzender Dennis Kocker nach der Sitzung des Lenkungskreises am Mittwoch.

„Sollte erkennbar sein, dass es eine Versammlung nicht ausreichend sein sollte, um alle Fragen der Bürgerinnen und Bürger zu beantworten, muss es selbstverständlich sein, dass noch eine zweite oder dritte Bürgerversammlung stattfindet“, so Kocker.
Eine Entscheidung des Rates, ob die HammGas Bohrungen zur Förderung von Flözgas vornimmt, kann nur dann erfolgen, wenn die Bürgerinnen und Bürger ausreichend und umfassend beteiligt wurden. Für die SPD ist diese umfassende Beantwortung aller Fragen unabdingbare Voraussetzung für eine Entscheidung im Rat.

„Dass der Lenkungskreis sich auch darauf geeinigt hat, zwei Experten, benannt durch die Bürgerinitiative gegen Fracking, an der Bürgerversammlung zu beteiligen, begrüße ich ausdrücklich. Man muss die emotionalisierte Debatte mit objektiven Informationen wieder auf die Sachebene zurückholen, um gute Entscheidungen treffen zu können. Bei solch einem wichtigen Thema darf niemand mit den Ängsten der Bürger spielen, nur um kurzfristige politische Erfolge zu erzielen“, mahnt Kocker. Daher müsse es eine Einbeziehung von Befürwortern und Gegnern geben.
Für jeden Bürger der Stadt Hamm müsse jedoch am Ende klar sein, was auf unserem Stadtgebiet passiert.