Aktuelle Studie zur Lebenssituation Alleinerziehender wird im Kurhaus vorgestellt

Laut der aktuellen Bertelsmann-Studie „Alleinerziehende unter Druck“ wird diese Bevölkerungsgruppe in Deutschland im Familien-Steuer- und Sozialrecht systematisch benachteiligt. Seit 15 Jahren steigt ihre Zahl dennoch stetig an. Von den 1,6 Millionen alleinerziehenden Personen mit 2,2 Millionen minderjährigen Kindern sind 90 Prozent Frauen. „ Rund ein Drittel aller Alleinerziehenden ist arbeitslos, ein weiteres Drittel gehört zu den Geringverdienern, einen Vollzeitjob können nur wenige wegen mangelnder Kinderbetreuungsplätze annehmen“, zitiert Monika Simshäuser, SPD Ratsfrau und Bürgermeisterin, ein Ergebnis der Studie.

„ Was tun für Alleinerziehende ?“ so lautet dann auch der Titel einer Veranstaltung, zu der die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) Hamm gemeinsam mit der SGK Hamm alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sehr herzlich am 27. November um 19.00 Uhr ins Kurhaus einlädt.

Nicola Berkhoff vom Verband alleinerziehender Mütter und Väter NRW wird zunächst die aktuelle Bertelsmann-Studie „Alleinerziehende unter Druck“ vorstellen. Wichtig sei es jedoch, daraus politische Konsequenzen zu ziehen und entsprechende Veränderungen zu fordern, so Sabine Zumbrinck, Vorsitzende der ASF Hamm.