Das Gesundheitscenter Hamm am Maximare als Anlaufstelle für die Wohnberatung kann sich die SPD Fraktion grundsätzlich vorstellen. Im Laufe der nächsten Jahre werden immer mehr Wohnungen und Häuser barrierefrei umgebaut werden müssen. Je früher damit begonnen wird, umso größer wird die Chance, dass Menschen möglichst lange dort wohnen können, wo sie verwurzelt sind.

Da es schwierig ist, die von der Stadt bereits vorgehaltenen Beratungsangebote an die Frau bzw. an den Mann zu bringen, ist die Suche nach einer stark besuchten Einrichtung nur folgerichtig. Im Gesundheitscenter Hamm könnten sie einem breiteren Publikum bekannt gemacht werden. Angesprochen werden soll eine Altersgruppe, die präventiv für sich selbst bzw. für aktuell Betroffene plant.

Die Verwaltung soll nun ein Konzept erstellen und die entsprechenden Verhandlungen führen. "Gerade beim Konzept gibt es für uns einige grundsätzliche Bedingungen", erklärt Ralf-Dieter Lenz, sozialpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion und benennt folgende Punkte:

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes und der Personalrat müssen eingebunden werden, da flexible Beratungszeiten auch an einigen Abenden und Wochenenden für ein erfolgreiches Unterfangen zwingend geboten sind. Hier empfiehlt sich eine enge Kooperation mit dem Management des Gesundheitscenters.

Bei dem Standort würde es sich zwar um die zentrale Anlaufstelle der Wohnberatung in Hamm handeln, die mobile Beratung darf aber nicht vernachlässigt werden. Ein Konzept kann also nur Sinn machen, wenn gleichzeitig ein intensives Beratungsnetzwerk über die Stadt gelegt wird.

Allein die hohen Besucherzahlen des Maximare im Gesundheitscenter sind kein Garant für den Erfolg, stellen aber bei entsprechender Bewerbung im Innen- und Außenverhältnis eine gute Grundlage dar.“