Dennis Kocker

„Die Entscheidung über den Standort der neuen Sparkassenakademie NRW wird ein heißer Tanz.Umso mehr begrüßen und unterstützten wir die Bewerbung unserer Stadt; denn eine positive Entscheidung bedeutet mehr Zentralität und Arbeitsplätze für Hamm“, betonte der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion Dennis Kocker. Hamm bringt seiner Auffassung nach mit seiner Lage zwischen Ruhrgebiet und Münsterland und der guten Verkehrsanbindung wichtige Voraussetzungen für eine solche Bewerbung mit. „Besonders reizvoll ist für uns der Standort hinter dem Gymnasium Hammonense. Ein kurzer Weg zum Bahnhof und durch die Lage zwischen Kanal und Innenstadt ist die Entwicklung dieser Fläche der Einstieg in die weitere Entwicklung des Projektes Hamm ans Wasser.“

Bereits im Wahlkampf hatten die Hammer Sozialdemokraten eine engere Anbindung der Innenstadt an Kanal und Lippe zur Belebung der City gefordert. „Dabei spielt die Fläche am Hammonense für uns eine Schlüsselrolle. Zur Adenauer Allee und zum Nordring bietet sich eine gewerbliche oder öffentliche Nutzung wie die Sparkassenakademie geradezu an. Auf der Nordseite entsteht parallel zur Kanalkante Raum für einen Ausbau der Promenade mit einer entsprechenden Gastronomie“, erläutert der Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr Dr. Georg Scholz die sozialdemokratischen Ideen zur Öffnung der Innenstadt zum Wasser. Komplettiert werden sollte die Planung durch den sogenannten Hamm Steg als direkte fußläufige Verbindung zwischen Kanal und City.

Aus der Verbindung von Arbeit am Wasser, Freizeit und Erholung bzw. Shoppen in der angrenzenden City kann so der dringend notwendige Funke zur Belebung der gesamten Innenstadt entstehen. „Gerade aufgrund der Konkurrenzsituation um die Akademie setzen wir deshalb auf die Entwicklung dieser zentralen Fläche, auch unabhängig vom Ausgang des Rennen“, stellte Kocker abschließend für seine Fraktion fest. Die Überplanung des Geländes sollte dann innerhalb der vorgesehenen Fortschreibung des Rahmenplans Innenstadt erfolgen.