Dr. Georg Scholz, Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr nimmt Stellung zur Neuen Bahnhofstraße: „Für uns ist und bleibt die Neue Bahnhofstraße das Tor zu unserer Innenstadt“, betont der Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr Dr. Georg Scholz (SPD) anlässlich der aktuellen Diskussion um deren Gestaltung im östlichen Teil. „Durch den Neubau des B&B Hotels wurde zwar eine gute Nachnutzung für das alte C & A Gebäude und eine städtebauliche Lösung für die Randbebauung des Willy-Brandt-Platzes gefunden. Zur Neuen Bahnhofstraße ist jedoch zunächst einmal eine weitere Brachfläche mit Brandmauern entstanden“. Soweit teilt Dr. Scholz auch die Sorgen des Grünen Bürgervertreters Siegbert Künzel über die aktuelle Situation und die eher zurückhaltende Stellungnahme der Verwaltung.

„Natürlich kann und darf die Situation an dieser zentralen Stelle nicht so bleiben“, betont er. Die SPD Fraktion hatte sich davon bereits in einem Ortstermin parallel zu ihrer Fraktionsvorstandsklausur überzeugt. Als Zwischenlösung ist eine Begrünung der neu entstandenen Fläche vorgesehen, die zügig umgesetzt werden muss. Eine endgültige Lösung kann nach Meinung der Sozialdemokraten jedoch nicht durch weitere einzelne Bäume auf Verkehrsinseln oder als Straßenbegleitgrün gefunden werden. Vielmehr sind nun Eigentümer und Investor gemeinsam mit der Stadt gefordert, eine Lösung für den zweiten Bauabschnitt gegenüber dem Museum zu finden.

„Nur wenn es gelingt, dem Museum eine gleichwertige Bebauung auf der anderen Straßenseite gegenüber zustellen, wird man einen städtebaulich ansprechenden Zugang zur City erhalten. Vor allem, wenn man an der Breite der Straße nichts ändern will oder kann“, erklärte Dr. Scholz. Deshalb hat für die Hammer SPD die Entwicklung dieser Fläche eine ähnlich hohe Bedeutung wie die aktuell diskutierte Fläche am Hammonense-Gymnasium als Einstieg für das Thema Hamm ans Wasser.