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„Die Entscheidung für das Mehrgenerationen Wohnen am Standort Kentroper Weg ist ein wichtiges Signal für den Hammer Wohnungsmarkt im Zeichen des demografischen Wandels“, begrüßt der Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr Dr. Georg Scholz (SPD) die klare Positionierung der Baudezernentin Rita Schulze Böing für den Standort.Die Hammer Sozialdemokraten hatten sich von Beginn an für diese zentrale Lage in der Stadtmitte ausgesprochen. „Auch in Hamm wird 2020 ein Drittel der Bevölkerung über 65 Jahre alt sein, deshalb brauchen wir neue Wohnformen mit einer guten Einbindung in bestehende Quartiere mit Nähe zum Stadtzentrum oder von Stadtteilzentren. Wichtig sind gerade im Alter kurze Wege“, erläutert Dr. Scholz. Dies ist gerade am Kentroper Weg der Fall; ruhige aber zentrale Wohnlage.

Gleichzeitig ergibt sich durch die Überplanung der Baulücke endlich die Gelegenheit, den Grünzug und den Fahrradweg auf der alten Trasse der B63 n fortzusetzen und so für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dies ist für die Hammer SPD eine wichtige Voraussetzung für die weitere Überplanung des Grundstücks. Des Weiteren müssen die Sorgen der Anwohner in Bezug auf die Wohndichte, Geschosshöhe, Parkraum und Entwässerung aufgegriffen werden. Die neue Bebauung sollte sich auch mit der Bauhöhe an den Nachbarhäusern anpassen.

„Das Thema Mehrgenerationen Wohnen oder Wohnen mit begleitenden Dienstleistungen bis hin zur Pflege, siehe Goethe-Gärten der HGB an der Goethe Straße, sind erste Antworten auf die demografische Entwicklung unserer Stadt. Durch die abnehmende Bevölkerung und sinkenden Kinderzahlen wird die Nachfrage nach Wohnraum im Grünen am Rande der Stadt nachlassen. Dagegen steigt der Bedarf an Wohnraum in Quartieren mit Zentralität und intakter Nahversorgung stetig an. Dies müssen wir auch in der Städteplanung berücksichtigen“, stellt Dr. Scholz abschließend fest. Man muss nicht länger über den demografischen Wandel reden, sondern handeln; denn er ist schon da.