Durch verbesserte Finanzierung wird hochwertige Weiterentwicklung möglich!

„Für die SPD-Fraktion war und ist es immer ganz wichtig, dass die offene Ganztagsschule die drei Anforderungen an eine derartige Schule auch erfüllt, nämlich: Bildung, Erziehung und Betreuung“, kommentiert der schulpolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion die Vorlage der Verwaltung zur Finanzierung der OGS. Die Offene Ganztagsschule hat sich rasant entwickelt und ist ein Erfolgsmodell geworden. „Und dies soll es für die Zukunft auch bleiben“, merkt Lindemann an.

Die Offene Ganztagsschule benötigt dringend eine verbesserte Finanzierung, damit die OGS-Mitarbeiterinnen und –Mitarbeiter ihre Arbeit so ausrichten können, dass die Ansprüche erfüllt werden. Denn es geht auch darum, Bildungsbenachteiligungen auszugleichen und Kinder durch das gemeinsame Leben und Lernen zu mehr Selbstständigkeit und Eigenverantwortung zu führen.

„Dies wird sich auch durch den Vorschlag der Verwaltung, den freiwilligen städtischen Anteil zu verdreifachen, erreicht“, so Lindemann. Vorbehaltlich einer gesicherten Finanzierung soll der städtische Anteil von 150 Euro um 264 Euro auf 384 Euro erhöht werden.

„Das ist ein gewaltiger finanzieller Kraftakt, der aber auch nötig geworden ist, weil viele Eltern ihre Kinder bis zu den jeweiligen Endzeiten betreut haben wollen. Zudem ist ein erhöhter Personalbedarf notwendig, weil die Anzahl der Kinder mit einem Förderbedarf auch gestiegen sind, befindet Lindemann.

„Mit dieser Erhöhung haben jetzt die Träger der Offenen Ganztagsschule die Möglichkeit, entsprechende Angebote zu machen, die dem Grundsatz „Kein Kind zurücklassen“ entsprechen. Dies gilt insbesondere, da der finanzielle Anteil im folgenden Schuljahr weiter erhöht und ab dann eine Gleitklausel von 1 % pro Jahr beschlossen werden soll.
Die Offene Ganztagsschule wird durch diese Finanzierung ihren Erfolgskurs weiter fortsetzen und die Eltern können sicher sein, dass die OGS ein qualitativ hochwertiges Angebot weiter bieten wird“, ergänzt der Fraktionsvorsitzende der SPD-Ratsfraktion Dennis Kocker.