Wohnsiedlung

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Nach einem Ortstermin und der Versammlung der Bürgerinitiative Kentroper Weg hält die SPD weiterhin an ihrem Standpunkt fest: Der Standort erfüllt die wichtigen Kriterien für ein Mehrgenerationenhaus. „Es ist sowohl die Zentralität sowie die Einbindung in ein bestehendes Quartier als auch genug Spielraum für Kinder  vorhanden“, erklärt SPD-Fraktionsvorsitzender Manfred Lindemann. Doch eines sei leider von vornherein schief gelaufen: Die Einbindung der Anwohnerinnen und Anwohner durch die Verwaltung.

Dass diese nun verärgert über das Verhalten der Verwaltung seien, könne Lindemann nachvollziehen. „Dennoch glaube ich, dass sich mit ein wenig gutem Willen alle Interessen miteinander vereinbaren lassen, wenn gewisse Bedingungen erfüllt werden“, so der Fraktionschef. Die SPD hat nun einen Antrag gestellt, der die Verwaltung beauftragt, unverzüglich ein Konzept für den Standort am Kentroper Weg zu entwickeln, das das Mehrgenerationenwohnen dort ermöglicht. Gleichzeitig sollen jedoch einige Bedingungen erfüllt werden:

  • Der Fuß- und Radweg muss schnell durchgehend realisiert und die öffentliche Zugänglichkeit gesichert sein.

  • Die Entwässerung muss bürgerfreundlich geregelt werden.

  • Die Parkplatzsituation muss ohne weitere Beeinträchtigungen für die Bürger organisiert werden, d.h. die Anlage muss ihre Parkplätze mitbringen.

  • Die Höhe der Häuser muss sich dem Umfeld anpassen.

  • Für die Schausteller muss eine verträgliche Regelung getroffen werden (südlich vom Kentroper Weg 58 gibt es ein Grundstück).

  • Der gesamte Bereich muss überplant werden.


„Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, könnte es für alle Beteiligten doch noch zu einem glücklichen Ende kommen“, so Lindemann abschließend.