Zu diesem Ergebnis kommen die Hammer Sozialdemokraten nach einem gemeinsamen Ortstermin der SPD-Ratsfraktion und der Bezirksfraktion Hamm-Mitte mit dem Architekten des Projektes „Mehrgenerationenwohnen“, Viktor Nachtigall. „Der Standort erfüllt für uns die Voraussetzungen für diese neue Wohnform: Zentralität und kurze Wege zur Innenstadt für ältere Menschen, aber auch genügend Freiraum für junge Familien“, erklärt der Fraktionsvorsitzende in Hamm-Mitte, Wolfgang Köpping.

Auch städtebaulich hat der Standort am Kentroper Weg deutliche Vorteile. „Nach Jahrzehnten gelingt ein baulich ansprechender Lückenschluss der ungeordneten Fläche am Kentroper Weg und die Freifläche zwischen Kentroper Weg und Marker Allee kann endlich durch Rad- und Fußweg für die Öffentlichkeit erschlossen werden“, betont Dr. Scholz (SPD), Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr. „Damit hätten wir unser Ziel einer durchgehenden Verbindung entlang der Trasse der aufgegebenen B63n fast erreicht.“

Natürlich müssen bei der weiteren Planung nach Auffassung der SPD die Sorgen der Anwohner aufgegriffen werden: Die geplante Gebäudehöhe muss sich an der vorhandenen Bebauung orientieren und darf sie nicht überschreiten; die Entwässerung muss geklärt sein und das Projekt muss seine Parkplätze selbst mitbringen, da die Parkplatzsituation am Kentroper Weg bereits jetzt prekär ist. Auch muss gesichert sein, dass die Schausteller, die im Winter auf der städtischen Fläche ihre Campingwagen abstellen, einen anderen Standort erhalten. „Sind diese Probleme geklärt, könnte das Grundstück am Kentroper Weg nach unserer Ansicht ein möglicher Standort für Mehrgenerationenwohnen sein“, stellt Dr. Scholz abschließend fest.