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Bild: Norbert Selisky/pixelio.de

„Hamm ist eine von nur zwei Städten in ganz Nordrhein-Westfalen, die über keine Biologische Station verfügen“, betont Bärbel Kuttge, umweltpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. „Deshalb nehmen wir ausdrücklich die Anregung des Naturschutzbundes (NABU) Hamm auf und beantragen, eine solche Station in Hamm einzurichten“, so Kuttge.

Biologische Stationen sind Ankerpunkte der Arbeit des amtlichen Naturschutzes. Hier können sich Fachleute vor Ort intensiv in Projekte einbringen, die durchaus auch konkret der spezifischen Tier- und Pflanzenwelt in Hamm helfen. Gerade nach den Erfolgen bei der Ansiedlung des Weißstorchs oder aktuell des Bibers können gezielt weitere Maßnahmen, gemeinsam mit den ehrenamtlich Engagierten, entwickelt werden. „Der Artenschutz würde durch eine Biologische Station in Hamm immens gefördert, die untere Landschaftsbehörde (ULB) wirkungsvoll unterstützt werden“, betont Kuttge. Wie wichtig dem Land NRW die Einrichtung von biologischen Stationen zeigt allein die Tatsache, dass die Stationen bis zu 80 Prozent bezuschusst werden.