2014_sandstrasse

Rund 30 Anwohnerinnen und Anwohner der Sandstraße und der umliegenden Straßen kamen am gestrigen Mittwochabend zur Bürgerversammlung der HeessenSPD. Zu Beginn umriss SPD-Bezirksvorsteherinkandidatin Erzina Brennecke die Anliegen und Sorgen, die der SPD zugetragen worden sind. Als erstes Stand der Verbindungsweg zwischen Sandstraße und Sachsenring im Fokus. Hier werde oft Müll entsorgt oder der Weg als Abkürzung für Mopeds und Roller benutzt. Darüber hinaus mache die fehlende Beleuchtung den Bereich zu einem möglichen Angstraum. SPD-Fraktionsvorsitzender Ludger Moor, versprach schon bei der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung das Thema auf die Tagesordnung zu bringen und für die Aufnahme des Weges in das Lampenprogramm der Stadtwerke Hamm zu kämpfen. Auch Absperrungen, die das Nutzen des Weges für Rollerfahrer erschwert wird die HeessenSPD kurzfristig beantragen.

Konkret wurde es auch bei den "Schlichthäusern", die früher als Obdachlosenunterkünfte genutzt wurden und seit einiger Zeit vollkommen heruntergekommen sind. Gemeinsame Meinung der Anwohnerinnen und Anwohner und der anwesenden Vertreterinnen und Vertreter war der Abriss der Häuser. "Hier sollten neue Wohnungen für Familien entstehen oder wenn möglich sogar ein Mehrgenerationenhaus", so Erzina Brennecke. Auf jeden Fall sollen die Anwohnerinnen und Anwohner früh und durchgängig an den Planungen beteiligt werden.

Zum Abschluss wurde die Situation um die Sanierung der Sandstraße besprochen. Viele Anwohnerinnen und Anwohner zeigten sich enttäuscht, dass auf der Straße gar keine Bäume mehr gepflanzt werden sollen. Die HeessenSPD versprach trotz der schon begonnenen Baumaßnahmen sich für neue kleine Bäume einzusetzen, die das Straßenbild auflockern, den Verkehr beruhigen und im Sommer auch Schatten und Sauerstoff spenden sollen.

"Das war ein guter und erfolgreicher Abend", fasste HeessenSPD-Vorsitzender Justus Moor die 2-stündige Bürgerversammlung zusammen. "Es macht deutlich, dass Beteiligung und gute Gespräche mit Anwohnerinnen und Anwohner von der Stadt Hamm viel zu kurz kommen." Als Oppositionspartei müsse die SPD dieses Defizit ausgleichen und die Wünsche und Forderungen der Bürgerinnen und Bürger in die Stadtpolitik hineintragen. "Wir können nicht versprechen, dass alles umgesetzt wird. Aber wir versprechen mit aller Kraft daran zu arbeiten." Mit diesen ehrlichen Worten schlossen Erzina Brennecke und Justus Moor die Bürgerversammlung mit vollen Aufgabenlisten für die HeessenSPD.