„Die Intention bei der Einführung der offenen Ganztagsschule (OGS) war nicht, die Kinder ‚verwahren‘ zu lassen. Die OGS soll die Kinder schließlich zusätzlich fördern und das muss gewährleistet werden“, fordert SPD-Fraktionsvize Dennis Kocker. Die SPD-Fraktion beantragt nun, die Arbeit der OGS zu evaluieren, um herauszufinden, ob und in welchem Umfang es sich bei der offenen Ganztagsschule nur um eine Betreuung und nicht um eine Förderung handelt.

Die OGS sei schließlich als ganztätiger Lern- und Lebensort zu sehen und habe damit erheblichen Einfluss auf die Entwicklung der Kinder. „Deshalb sind gute Bildungsangebote und eine adäquate Betreuung der Schülerinnen und Schüler auch eine Verpflichtung, wenn sie sich zu einer eigenverantwortlichen und teamfähigen Persönlichkeit entwickeln sollen“, erklärt Kocker. Des Weiteren beauftragen die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten die Verwaltung, ein Fortbildungskonzept mit den Trägern zu erarbeiten, um eine einheitliche Qualifizierung der Mitarbeiter zu erreichen. „Auch wollen wir die räumliche Situation in den Ganztagsschulen nicht vergessen. Daher soll aufgelistet werden, in welchen Schulen vermehrter Raumbedarf besteht“, so Kocker abschließend.