Die zahlreichen Arbeitersiedlungen prägen das Bild vieler Hammer Stadtteile. Um dieses kulturelle Erbe langfristig zu sichern, bedarf es einer zeitgemäßen Fortschreibung der Siedlungssatzungen“, fordert der designierte Oberbürgermeisterkandidat Dennis Kocker. Die Hammer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten sehen auch hier die Folgen des demografischen Wandels und der älter werdenden Bewohnerinnen und Bewohner: Häufig entsprechen die Häuser nicht den Anforderungen der Barrierefreiheit, viele Häuser werden aus Altersgründen oder durch einen Arbeitsplatzwechsel aufgegeben und warten auf einen neuen Eigentümer. Dies werde zusätzlich durch einen nicht zeitgemäßen Wohnungszuschnitt und mangelnde Wärmedämmung erschwert.

„Wir fordern daher die Stadtverwaltung auf, die bestehenden Siedlungssatzungen unter den sich verändernden Rahmenbedingungen fortzuentwickeln“, erläutert der Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr, Dr. Georg Scholz (SPD). „Durch eine Anpassung an die Barrierefreiheit, eine zeitgemäße Wärmedämmung im Zeichen des Klimaschutzes und eine bezahlbare Farbpalette wollen wir einem Investitionsstau oder gar Leerstand vorbeugen. Nur eine bewohnte lebendige Siedlung sichert langfristig ihren Bestand.“