„Der Umgang mit der Rückkauf-Option im Fall Finke ist genau das, was uns irritiert“, betont der Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr, Dr. Georg Scholz (SPD) anlässlich der aktuellen Diskussion um den unklaren Baubeginn beim geplanten Möbelmarkt in Rhynern.

Das Instrument diene eigentlich dazu, Druck auf den Investor auszuüben, die Investition möglichst rasch umzusetzen. „Die Verwaltung hat uns immer unter Zeitdruck gesetzt, jetzt hat die Firma Finke alle Zeit der Welt und Hamms Oberbürgermeister signalisiert ebenfalls, dass die Stadt keine Eile hat“, stellt Dr. Scholz überrascht fest. Nach Ansicht der Sozialdemokraten vermutlich mit Blick auf den zurück zu zahlenden Kaufpreis.

„Auch wir sind gegen einen Automatismus, aber auch gegen eine automatische Verlängerung der Frist“, erklärt Vizefraktionschef Dennis Kocker. „Sollte Finke bis Ende nächsten Jahres nicht mit dem Bau beginnen, sollten wir die Chance nutzen, das Projekt vor dem Hintergrund der aktuellen Innenstadtentwicklung erneut zu diskutieren.“