Die Situation der Nahversorgung in Hamm - vor allem mit Lebensmitteln - stand im Mittelpunkt eines ZukunftsDialogs der Hammer SPD am Sonntag, 14.07.2013 in der Alfred-Delp-Schule in Westtünnen. "In immer mehr Stadtteilen zieht sich der Lebensmiteleinzelhandel zurück, die Märkte werden größer, sind aber nur noch mit dem Auto zu erreichen. Angesicht der älter werdenen Gesellschaft eine Fehlentwicklung," so der stellv. Fraktionsvorsitzende Dennis Kocker. Gemeinsam mit ihm und den Referenten Jörg Lehnerdt von der BBE Handelsberatung inKöln, Heinz-Martin Muhle, dem Leiter des Stadtplanungsamts Hamm und Stefan Thabe vom Stadtplanungsamt in Dortmund diskutierten rund 40 interresierte Bürgerinnen und Bürger die aktuelle Situation in Hamm.



"Während sich die Situation in Heessen durch den dasMarkt und in der östlichen Innenstadt durch einen neuen SB-Markt an der Universität entspannen wird, sehen wir insbesondere in Wiescherhöfen, Westtünnen und der südlichen Innenstadt aktuellen Handlungsbedarf", erklärte der Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr, Dr. Georg Scholz. Auf großen Zuspruch stieß bei den Anwesenden das Vorgehen der Stadt Dortmund, klare Handlungsschwerpunkte zu definieren. "Dies sollte nach unserer Auffassung im Rahmen des Handlungskonzeptes Wohnen geschehen. Die Nahversorgung gehört für uns zu den zentralen Bestandteilen einer Quartiersentwicklung", so Dr. Scholz abschließend.