In ihrer Stellungnahme auf eine Anfrage der SPD-Ratsfraktion zu Bildungspartnerschaften zwischen Schulen und Sportvereinen verwies die Verwaltung auf die bereits bestehenden Kooperationen, wie sie im Sportentwicklungsplan genannt sind. Daraus geht allerdings hervor, dass der Stand dieser Kooperationen bei den Hauptschulen mit nur 33,3 Prozent signifikant von dem Durchschnittswert von 69,0 Prozent abweicht. Das möchte die SPD-Fraktion nun näher erläutert wissen und hakt deshalb in einer weiteren Anfrage nach. „Wir wollen klären, worin die Gründe für dieses Abweichen liegen und wie die Stadtverwaltung hier gegensteuern will“, so der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion Manfred Lindemann.

Außerdem wollen die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten wissen, ob es rechtliche Bedenken bei informellen Absprachen als Grundlage für eine Kooperation von Schulen mit anderen Institutionen gibt. „In der Stellungnahme ist sowohl von informellen Absprachen als auch von schriftlich fixierten Verträgen die Rede. Insbesondere mit Blick auf Haftungsfragen sollte hier aber für alle Seiten Klarheit darüber herrschen, welche Art von Absprachen zulässig und vor allem rechtlich unbedenklich sind“, so Lindemann abschließend.